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Praxis für Psychotherapie, Hypnosetherapie & Systemische Coaching

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Sinnliche Wahrnehmung

26.09.2025

Wahrnehmungsprozesse gliedern sich im wissenschaftlichen Verständnis in Empfinden, Organisieren und Identifizieren.

 

Wahrnehmungsprozesse gliedern sich im wissenschaftlichen Verständnis in Empfinden, Organisieren und Identifizieren.

  1. Empfinden,
  2. Organisieren und Abgleich mit bereits vorhandenen Informationen
  3. Identifizieren und Bewertung, Einordnung in bereits vorhandenen Denkstrukturen

Unterscheidung von distalem Reiz und proximalem Reiz; nervliche Weiterleitung ins Zentrum Gehirn und Bildung eines Perzepts (Gestalt und innere Bilder, Gestalttheorie); Prozess der Achtsamkeit ist eine Wahrnehmung ohne das Identifizieren und Bewerten, dadurch verhindern wir die Einengung auf bereits vorhandene „Kategorien“ und ermöglichen Offenheit. Auffällig finde ich, dass sich die Beschreibungen von Wahrnehmung in den meisten Psychologielehrbüchern vornehmlich auf die Wahrnehmung und Verarbeitung äußerer Reize konzentrieren und die Wahrnehmung nach innen schon im Studium sträflich vernachlässigt wird. Die Vernachlässigung der Sinnesrezeptoren für innere Wahrnehmung kann in der Psychologie mit ihren historischen und kulturellem Hintergrund gesehen werden.

 

9 Sinnesmodalitäten im wissenschaftlichen Verständnis

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12 Sinnesmodalitäten in der Anthropologie

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Achtsamkeit der Sinne in der Psychotherapie

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Die Frage nach ganzheitlicher Wahrnehmung

Der ganzheitliche Anspruch stellt die Forderung nach mehr Offenheit und einer komplexeren Wahrnehmung. Dabei dürfen wir uns fragen, wie beschränkt wir in unserer Sinnesfähigkeit sind, wenn wir uns hauptsächlich um Sachlichkeit und verstandesbetontes Denken bemühen? Wenn wir unsere körperlichen Empfindungen abwerten und möglichst abspalten von unserem Wahrnehmen, in dem wir nach wissenschaftlichen Standards trachten und Objektivität ersuchen, ohne die unausweichliche Subjektivität der beobachtenden Geisteshaltung zu berücksichtigen, die von Beobachtern letztendlich immer ausgehen und von den beobachtenden Umständen nicht ausgemerzt werden können? Welche Rolle spielt der Geist, die innere Geisteshaltung und die inneren Landkarten bei der Frage der Wahrnehmung? Und wie wichtig ist gerade eine Offenheit zu einhergehenden körperlichen Empfindungen - und damit meine ich nicht nur unser Gefühlsempfinden und die Fähigkeit zur Differenzierung dieser? Eine gute Verbindung zum Körper ist hier sicherlich unerlässlich! Und die fängt mit Sicherheit bei der Einstellung dazu und der inneren Haltung zum eigenen Körper und seiner sinnlichen Fähigkeiten an! In der ganzheitlichen Therapie wird der Verstand nicht über den Körper gestellt!

Ich lasse nun all die Fragen, welche dazu auftauchen, weiter unbeantwortet im Raum stehen – und hoffe, sie mögen zum Nachdenken anregen. Ungeachtet der Komplexität möglicher Antworten dürfte allein durch die Fragestellungen ein wesentlicher Unterschied ganzheitlicher Sichtweise markant heraustreten:

„Der ganze Körper, die Leiblichkeit wird in der ganzheitlichen Psychotherapie als wertvolles, wieder zu integrierendes, sinnliches Wahrnehmungsspektrum betrachtet.“ (Heike Glöckner)

 

 
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